• Kulturzentrum Schleusengehöft
  • ISEK
  • schleusengehoeft-schattiertTrägerverein für Schleusengehöft gesucht

    Das Schleusengehöft ist eines der letzten noch bestehenden Schleusenwärterhäuser am Untermain und gilt daher als erhaltenswertes Kleinod. Aufgrund seiner attraktiven Lage im Mainvorland soll es zukünftig als Freizeit- und Erholungsort neu entwickelt werden. Hierfür zeigte sich bereits bei der ISEK-Auftaktveranstaltung ein großes Interesse seitens der Ortsbevölkerung.

    Im Rahmen des ISEK-Prozesses entstand bei den Beratungen der Wunsch nach einer Veranstaltungsstätte für kulturelle Veranstaltungen. Ein Konzept zur Nutzung des Schleusengehöfts als Kulturzentrum ist jedoch nur realisierbar, wenn dieses Modell von der Bevölkerung und den örtlichen Vereinen mitgetragen wird. Nun geht es darum, diese Idee mit Leben zu füllen und dafür werden Sie gebraucht! Gesucht werden Menschen, die Lust haben sich in einem Trägerverein für das Schleusengehöft zu engagieren. Ein paar Leute haben sich schon gefunden, die sich engagieren wollen – aber leider noch zu wenige!

    Wenn ein Ort geschaffen werden soll, an dem sich alle wohlfühlen, dann müssen auch möglichst viele verschiedene Meinungen im Vorfeld gehört werden und sollten am Ende mit einfließen. Hier bietet sich die Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung in unserer Gemeinde!

     

    Warum ein Trägerverein?

    Die Gemeinde Karlstein kann ein solches Kulturzentrum mit seinen personellen Anforderungen nicht in Eigenregie betreiben. Um ein Nutzungskonzept zu erarbeiten, dieses dann zu verwirklichen und schließlich mit Leben zu füllen, ist ein Verein die ideale Plattform. Aus diesem Grund ist die Gründung eines Trägervereins sinnvoll, der sich intensiv mit der Materie auseinandersetzt und – ähnlich wie beim Schützenhof in Oberrodenbach – ein konkretes Nutzungskonzept, auch unter Einbeziehung des Wassersportclubs Seligenstadt, entwickelt.

    Zum einen können in einem solchen Rahmen die verschiedensten Ideen gesammelt und diskutiert werden, zum anderen verteilt sich aber auch die Arbeit auf mehrere Schultern und alle können sich ein Aufgabengebiet gemäß den eigenen Vorlieben und Fähigkeiten suchen.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt bei Bürgermeister Peter Kreß, Tel. 06188/784-10, melden. Dieser steht auch für evtl. Fragen zur Verfügung.

    Die Gemeindeverwaltung freut sich über eine hohe Beteiligung.

  • Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept

    ISEK –  Integriertes Städtebauliches Entwicklungs Konzept

    isek-luftaufn-foto-hwp2015Kurzdefinition und Ziel für Karlstein

    In vielen Kommunen ist eine integrierte Stadtentwicklungsplanung bereits bewährte Praxis. Vor allem integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte (ISEK) haben sich aufgrund ihres hohen Gebietsbezuges als geeignetes Mittel zur Umsetzung integrierter Ziele und Maßnahmen erwiesen.

    Ein ISEK schafft konkrete, langfristig wirksame und vor allem lokal abgestimmte Lösungen für eine Vielzahl von Herausforderungen und Aufgabengebiete, wie zum Beispiel städtebauliche, funktionale oder sozialräumliche Defizite und Anpassungserfordernisse. Ein ISEK zeigt diese Problembereiche für einen konkreten Teilraum auf und bearbeitet sie ergebnisorientiert. Dabei berücksichtigt es regionale und gesamtstädtische Rahmenbedingungen.
    Definiertes Ziel der Gemeinde für Karlstein ist es, mittels innovativer Maßnahmen die Anpassung der gemeindlichen Entwicklung an den sozioökonomischen Wandel und zur Sicherung bestehender Infrastruktureinheiten herzustellen bzw. einzuleiten. Zu berücksichtigen und zu optimieren sind hier insbesondere die lokalen Versorgungsangebote, Fortbestand vorhandener Einrichtungen sowie gezieltes Leerstandsmanagement. Synergien und Funktionsvielfalt aus beiden Ortsteilen sind anzustreben und müssen im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung stehen. Lebens-, Wohn- und Naherholungsqualität sollen miteinander in Einklang gebracht werden.
    Quelle: https://www.staedtebaufoerderung.info / Foto: HWP, Würzburg

     

     

     

     


     

    Der ISEK-Endbericht wurde vom Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Mai 2016 gebilligt:

    Es liegt folgende Stellungnahme des Umweltbeirates Karlstein vor, die im weiteren sinne Bestandteil des ISEK ist:

     

     

    Protokolle von bisherigen Veranstaltungen im Zusammenhang mit ISEK