
„Karlsteiner Trinkwassernetz ohne Befund – Vorsorgemaßnahmen in KiTa werden weiter verstärkt“
Karlstein, 8. Juli 2026 – Bei einer turnusmäßigen Trinkwasseruntersuchung wurden in der Karlsteiner Kindertagesstätte Regenbogenland (im Ortsteil Dettingen) Keime festgestellt. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Aschaffenburg haben wir deshalb sofort alle erforderlichen Vorsorgemaßnahmen umgesetzt.
Die wichtigste Nachricht vorweg:
Alle vorsorglichen Untersuchungen des Karlsteiner Wasserwerks und des öffentlichen Ortsnetzes verliefen ohne Beanstandungen. Auch zusätzliche Doppelbeprobungen sowie die Untersuchung eines Hydranten direkt vor der KiTa Regenbogenland bestätigen die einwandfreie Qualität des öffentlichen Trinkwassernetzes. Die umfangreichen Beprobungen zeigen, dass unser Wasserwerk und das öffentliche Versorgungsnetz einwandfrei arbeiten. Gleichzeitig prüfen wir natürlich alle denkbaren Ursachen lokaler Schwachstellen mit größter Sorgfalt, um diese zeitnah zu beheben.
-> Somit gelten in der KiTa Regenbogenland noch weiterhin umfassende Schutzmaßnahmen. Kinder und Beschäftigte werden ausschließlich mit Mineralwasser versorgt, Wasserspender bleiben außer Betrieb und zusätzliche Hygienefilter werden an insgesamt 24 Waschbecken installiert (Eine Notwasserversorgung – Brauchwasser/kein Trinkwasser – der Feuerwehr überbrückt aktuell.) Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und externen Fachfirmen untersuchen wir alle möglichen Ursachen, um schnellstens die Verkeimung vollständig auszuräumen. Erste Ergebnisse erwarten wir noch bis Ende dieser Woche.
Auch in der Grundschule Karlstein wurden nach einer Meldung über verfärbtes Wasser vorsorglich Proben entnommen. Diese ergaben keine gesundheitsschädlichen Auffälligkeiten. In der kommenden Woche (13. Juli 2026) werden zusätzlich metallurgische Untersuchungen der Leitungen durchgeführt, um die Ursache der Verfärbung zu klären. -> Auch hier informieren verschiedene Schilder darüber, das Wasser nicht als Trinkwasser zu verwenden, bis die Ergebnisse vorliegen.
Die Gesundheit unserer Kinder und Beschäftigten steht für uns an erster Stelle. Deshalb setzen wir alle Empfehlungen des Gesundheitsamtes konsequent und unverzüglich um. Wir setzen auf maximale Transparenz und größtmögliche Sicherheit. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, informieren wir die Öffentlichkeit umgehend.
Gemeindeverwaltung, 8. Juli 2026
