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Liebe Karlsteinerinnen, liebe Karlsteiner,

die Gemeinde Karlstein sowie die Feuerwehr und der Katastrophenschutz beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema „lang andauernder Stromausfall“ bzw. mit weiteren Störungen – teilweise auch überregionaler Ausdehnung („Blackout“). Ein eventuelles Eintreten eines solchen Ereignisses ist nicht ausgeschlossen, aber auch nicht sehr wahrscheinlich. Dennoch – das konnten Sie in den letzten Wochen sicher auch den Medien entnehmen – veranlassen die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen zur weiteren Forcierung dieses Themas, selbstverständlich OHNE gleichzeitig Panik zu erwecken!

In Karlstein wurden fünf Meldestellen, sogenannte „Leuchttürme“ für etwaige Krisensituationen (also tatsächlich nicht nur für langanhaltende Stromausfälle) ausgewiesen. Diese Leuchttürme sowie weitere Informationen zu (Online)Bezugs-Infoquellen beschreibt der beiliegende Ratgeber „Karlsteiner Leuchtturmkonzept“.

Ich bitte Sie, diesen in Ruhe durchzulesen und sich ggf. über die weiteren Online-Portale – besonders möchte ich auf die Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de verweisen – näher zu informieren. Was die Vorsorge für einen lang andauernden Stromausfall (oder andere Störungen) betrifft, möchte ich mit diesem Flyer und Schreiben keinesfalls zur (panischen) Hamsterei diverser Lebensmittel und weiterer Utensilien aufrufen. Dennoch halte ich es aktuell für sinnvoll, sich zumindest erste Gedanken über eine eventuell eintretende Notsituation zu machen, um ggf. einige Vorkehrungen zu treffen. Das gilt besonders für Personen und Familien, die auf medizinische Versorgung bzw. medizinische Geräte angewiesen sind.

Der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) der Gemeinde Karlstein, welcher in solchen Situationen zusammentrifft, hat eine separate E-Mail-Adresse für den Krisenfall und bzgl. Fragen zu dieser Thematik ein-gerichtet: sae@karlstein.de.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich hoffe sehr, dass dieses Schreiben eine reine vorsorgliche Information ist – und dass tatsächliche Notsituationen möglichst nicht eintreten werden.

Freundliche Grüße

Peter Kreß
1. Bürgermeister


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Meldestellen/Anlaufstellen „Leuchttürme“

Meldestellen (Leuchttürme) werden circa ab der zweiten Stunde eines Stromausfalls besetzt. Sie dienen als Erstanlaufstelle, sind Koordinationspunkt zur Selbsthilfe und dienen der Interaktion (Pinnwände, persönlicher Austausch). Der Informationsaustausch in beide Richtungen wird hier sichergestellt. Alle fünf Meldestellen in Karlstein sind mit mindestens einem Ersthelfer besetzt.

Zusätzlich werden aktuell zahlreiche Informationsbroschüren/-flyer verbreitet. Eine ergänzende Auswahl des Landratsamts Aschaffenburg (und BBK)  finden sind nachstehend zum Download/zur Ansicht:

Ratgeber-Notfallvorsorge_BBK

Ratgeber für den Not- und Katastrophenfall_LRA

Notfallvorsorge_Flyer_StMELF

Checkliste_Hausapotheke

 

Abschließend möchten wir nochmals darauf hinweisen: Informieren Sie sich frühzeitig und wägen Sie ab, welche Vorkehrungen wirklich für Sie von Nöten sind. Vermeiden Sie alle Panik und Hamsterkäufe.