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    1. April 2018 – Der Umweltbeirat Karlstein gratuliert:

    Verleihung des bayerischen Umweltpreises „Grüner Engel“ an Robert Ehrenhart

     

    gruener-engel-an-robert-ehrenhart1Robert Ehrenhart, Mitglied des Umweltbeirats Karlstein seit Gründung des Gremiums im Jahr 1987, wurde am 12. April 2018 der Umweltpreis der bayerischen Staatsregierung „Grüner Engel“ verliehen.

    Wir freuen uns und gratulieren dem Preisträger, der zusammen mit Bürgermeister Peter Kreß und einer Karlsteiner Delegation nach Würzburg fuhr, um diese Ehrenauszeichnung von Staatsminister Dr. Marcel Huber entgegen zu nehmen.

    Im Rahmen eines feierlichen Empfangs, den die Regierung von Unterfranken ausrichtete, gruener-engel-an-robert-ehrenhart2lobte Staatsminister Huber die herausragenden Verdienste Robert Ehrenharts für Natur und Umwelt in den zurückliegenden Jahrzehnten.

     

    Wörtlich sagte Umweltminister Huber über die Preisträger des „Grünen Engels“:

    gruener-engel-an-robert-ehrenhart3„Ehrenamtliche Helfer sind kreative Köpfe, fleißige Hände und erfahrene Praktiker. Erfolgreiche Naturschutzarbeit ohne sie ist undenkbar. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Naturheimat Bayern.

    Ihnen gelten unser Dank und unser Respekt. Wir können stolz darauf sein, dass diese Werte im Freistaat tief verwurzelt sind.“

    Robert Ehrenhart hat durch sein ehrenamtliches Lebenswerk bewiesen, dass er für die Werte des Natur- und Umweltschutzes brennt und sich gruener-engel-urkundeaußerordentlich dafür einsetzt. Er ist als Gründungsinitiator der Vogel- und Naturschutzgruppe Karlstein und als deren langjähriger Vorsitzender in unserer Gemeinde gut bekannt.

    Zudem engagiert Robert Ehrenhart sich als Bachpate, Fledermausexperte und seit über 25 Jahren über die Grenzen Bayerns hinaus in der Seeadlerbewachung des WWF oder der Universität Kiel an den nord- bzw. ostdeutschen Binnenseen und an der Ostseeküste. Auch in diesem Jahr wird Robert Ehrenhart sein Engagement fortsetzen, wenn er im Frühsommer wieder nach Schleswig-Holstein zur Seeadlerbewachung aufbrechen wird.

     

     

     

    Der Umweltbeirat Karlstein informiert:

    Nach dem Jubiläumsjahr 2017, in dem der Umweltbeirat Karlstein sein
    30-jähriges Bestehen feierte, konzentrieren wir uns 2018 auf die ubr-update-20180117Fortführung bereits angestoßener Projekte und greifen zusätzlich neue Themen auf.

    In diesem Jahr wird der Streuobstaktionsplan des Landschaftspflegeverband Aschaffenburg in Karlstein unter Beteiligung des Umweltbeirats fortgeführt. Als erste Maßnahme fand am 03.02.2018 ein Schnittkurs statt, der jedem Interessierten offen stand. Fast 15 Teilnehmer waren gekommen und erlebten einen ausgesprochen informativen Tag.

    Vormittags erhielten die Teilnehmer durch den Referenten Michael Specht von der Schlaraffenburger Streuobstagentur (www.schlaraffenburger.de) eine umfassende schnittkurs-1und sehr engagierte Einführung in die Theorie. Am Nachmittag folgte dann die Praxis auf dem Gelände der Streuobstwiese „Pfingstweide“.schnittkurs-2

    Das Urteil der Teilnehmer war einhellig positiv. Selbst erfahrene Obstbaumbesitzer ließen wissen, dass sie von Herrn Specht noch einiges erfahren und lernen konnten.

    (Fotos: „Pfingstweide“)

     

     

     

     

     

     

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    Zusammen mit der zuständigen Forstverwaltung prüft der Umweltbeiratubr-update-20180117-3 Karlstein aktuell, ob ein sogenanntes „Trittstein-Konzept“ im kommunalen Forst möglich und sinnvoll ist. Hier stehen wir ganz am Anfang und hoffen, spätestens bis zu unserer Herbstsitzung der Verwaltung und dem Gemeinderat einen mit Revierförster Schiller abgestimmten Vorschlag unterbreiten zu können.

     

    Fotos: beide Aufnahmen: Dettinger Wald; rechts: Rodungsmaßnahme „Am Elmert“.

     

     

     

     

    ubr-update-20180117-5Der Vortrag zur Lichtverschmutzung und die dazugehörende Wanderausstellung (s. Fotos) hat ein breites Echo bei zahlreichen Ortsbürgern ausgelöst. Der Umweltbeirat sieht es als seine Aufgabe, auf Lichtverschmutzungen insbesondere in Siedlungsrandbereichen hinzuweisen und mit den betreffenden Firmen in Kontakt zu treten. Für Februar 2018 ist eine Befahrung zu beschriebenem Problem geplant, deren Ergebnisse in der Frühjahrsitzung des Umweltbeirats vorgestellt und diskutiert werden sollen.

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    Biodiversität und Artenschutz sind Themen, die uns bereits seit vielen Jahren beschäftigen. Dabei hatten wir in den zurückliegenden ubr-update-20180117-8Jahren vor allem den Bienenschutz im Fokus. Der Umweltbeirat beschäftigt sich aktuell mit Überlegungen, wie Siedlungs-flächen, also öffentliche Grünanlagen, aber auch Hausgärten, Dachterrassen und Fassadenbegrünungen hierfür stärker genutzt werden können, wenn die Nachfrage besteht. Vielleicht münden diese Überlegungen auch in einen neuen Vortrag aus der Reihe „Umweltbildung“. (Foto: Bienenschwarm im Baugebiet „Karlstein II“).

     

     

     

     

    ubr-update-20180117-9Weiterhin beschäftigt den Umweltbeirat Karlstein das Thema „Flächenverbrauch & Flächenversiegelung“. Hierüber spricht mittlerweile ganz Bayern, weil der Flächenverbrauch im gesamten Freistaat bezogen auf seine Dynamik ein unglaubliches Tempo angenommen hat. Im Umweltbeirat diskutieren und kritisieren wir dieses Thema hingegen schon recht lange. Als mit dem „Integrierten städtebaulichen Entwicklungs-konzept (ISEK)“ Vorschläge geboren wurden, die Karlstein relativ an die Spitze des Flächenverbrauchs in Bayern gesetzt hätten, haben wir entsprechend Stellung bezogen (siehe dazu: http://www.karlstein.de/wp-content/uploads/2015/11/ISEK-Stellungnahme-Umweltbeirat.pdf). Die landesweite wie auch die örtliche Diskussion zum Flächenverbrauch bestärkt jedoch den Umweltbeirat, an diesem Thema weiterarbeiten zu müssen.

    Luftbild aus: ISEK (in der finalen Fassung vom 28.04.2016), S. 78.

     

     

    Der Umweltbeirat Karlstein berichtet:
    30 Jahre Umweltbeirat Karlstein – 1987 bis 2017

    „Denn unsere Erde gibt es nur einmal!“
    Unter diesem Titel hat Festredner Henning Kaul, MdL a.D. und langjähriger Vorsitzender des Umweltausschusses im bayerischen Landtag, bei der Jubiläumsfeier des Umweltbeirats Karlstein am vergangenen Freitag die anwesenden Bürgerinnen und Bürger der Akademischen Feier zum Nachdenken über Umwelt und Naturschutz angeregt. Während Entscheidungen im Steuer- oder Sozialrechts sofort ihre Wirkungen zeigen, sind die politischen Entscheidungen zum Umwelt- und Naturschutz erst langfristig wirksam. Dabei müssen die handelnden Politiker oft Jahrzehnte voraus denken, um die Auswirkungen solcher Entscheidungen beurteilen zu können. Bei all diesen Faktoren ist die Stadt oder Gemeinde die Basis allen umweltpolitischen Handelns. Mit dieser Conclusio gratulierte Henning Kaul dem Umweltbeirat Karlstein für seine erfolgreiche Arbeit aus drei Jahrzehnten zum Wohle der Gemeinde Karlstein.

    akademische-feierAuch Marianne Krohnen gratulierte als stellvertretende Landrätin dem Umweltbeirat für sein langjähriges Engagement und erinnerte in diesem Zusammenhang an den Gewinn des Umweltpreises des Landkreises Aschaffenburg – 1. Platz – im letzten Jahr. Bürgermeister Peter Kreß betonte in seiner Ansprache die sehr effektive Arbeit des Gremiums, von der er sich auch in Zukunft weiterhin neue Impulse und fundierte Empfehlungen für die Arbeit der Gemeindeverwaltung wünscht. Der Umweltbeirat dankte vertreten durch seinen 1. Vorsitzenden Dr. Stefan Poths den Gemeinderäten, der Gemeindeverwaltung und den Bürgermeistern aus drei Jahrzehnten für deren Unterstützung und versprach, die angesprochenen Aufgaben mit Engagement, fachlicher Expertise sowie guter Ortskenntnis aufzugreifen und in der Form entsprechender Empfehlungen dem Gemeinderat wie auch der Verwaltung zur Verfügung zu stellen.

    Der Akademische Abend mit ca. 50 Gästen setzte nach den offiziellen Reden den Gedankenaustausch zu Themen des Natur- und Umweltschutzes noch bis zum späten Abend fort. Die Festschrift des Umweltbeirats zum 30-jährigen Bestehen ist kostenfrei im Rathaus und in der Gemeindebibliothek verfügbar.

     

     

    Wanderausstellung zur Lichtverschmutzung

    In Ergänzung zu unserem Fachvortrag zum Thema Lichtverschmutzung am 12.10.2017 präsentierte der Umweltbeirat Karlstein im Oktober/November 2017 die Wanderausstellung „Verlust der Nacht“ des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e. V.

    Die Erhellung der Nacht durch künstliches Licht

    Ein tagheller Nachthimmel, künstlich angestrahlt durch unzählige Lichter. Da Licht positiv mit Werten wie Sicherheit, Wohlstand und Modernität besetzt ist, neigen wir dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die Lichtverschmutzung – verstanden als die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts durch künstliches Licht – nimmt zu. Auswirkungen auf Mensch und Natur durch künstliches Licht sind bisher weitestgehend unbekannt. Ganzheitliche Ansätze und eine differenzierte Untersuchung der Auswirkungen des künstlichen Lichts gibt es jedoch derzeit nicht.

    In dem interdisziplinären BMBF Projekt „Verlust der Nacht“ untersuchen Wissenschaftler nun erstmals gemeinsam die ökologischen, gesundheitlichen sowie kulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen, aber auch die Ursachen für die zunehmende Beleuchtung der Nacht. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse sollen Lösungsansätze für moderne Beleuchtungskonzepte und nachhaltige Techniken entstehen.

    Quelle: Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e. V.

    „Europa bei Nacht“ Quelle: NASA

    „Europa bei Nacht“
    Quelle: NASA

     

     

     

     

     

     

     

  • Geschäftsordnung des Umweltbeirates

  • 1. Vorsitzender Dr. Stefan Poths, Tel. 06188/990933
    2. Vorsitzender Günter Lang

    Winfried Bruder
    Robert Ehrenhart
    Winfried Freppon
    Horst Herzog
    Werner Heßberger
    Karlheinz Huth
    Werner Imhof
    Reinhard Koch
    Karl-Heinz Lindner
    Martin Mähliß
    Burkhard Merget
    Franz Sell
    Helmut Winter

  • Kartierung wichtiger Naturschutzprojekte des Umweltbeirats Karlstein seit 1987

  • Ausstellung Verlust der Nacht im Herbst 2017

    Vortrag Lichtverschmutzung am 12.10.2017

    Vortrag Terra-preta am 05.03.2015

  • Terra preta – Biokohle in der Landwirtschaft

    Bienenweiden

    Festschrift zum 30-jährigen Bestehen des Umweltbeirats Karlstein

    Stellungnahme zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK)

  • Umweltpreis Landkreis Aschaffenburg 2016 (1. Platz)

    Grüner Engel – Preisverleihung an Robert Ehrenhart 2018