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    Ausstellung zum Problem der Lichtverschmutzung
    vom 4. Oktober bis 30. November 2017
    im Rathaus Karlstein

    Öffnungszeiten: Montag – Freitag von 8 – 12 Uhr
    Montag von 14 – 18 Uhr, Donnerstag von 14 – 16:30 Uhr

    – Eintritt frei –

    In Ergänzung zu unserem Fachvortrag zum Thema Lichtverschmutzung am 12.10.2017 zeigt der Umweltbeirat Karlstein die Wanderausstellung „Verlust der Nacht“ des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e. V. für zwei Monate in Karlstein.

    Die Erhellung der Nacht durch künstliches Licht

    Ein tagheller Nachthimmel, künstlich angestrahlt durch unzählige Lichter. Da Licht positiv mit Werten wie Sicherheit, Wohlstand und Modernität besetzt ist, neigen wir dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die Lichtverschmutzung – verstanden als die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts durch künstliches Licht – nimmt zu. Auswirkungen auf Mensch und Natur durch künstliches Licht sind bisher weitestgehend unbekannt. Ganzheitliche Ansätze und eine differenzierte Untersuchung der Auswirkungen des künstlichen Lichts gibt es jedoch derzeit nicht.

    In dem interdisziplinären BMBF Projekt „Verlust der Nacht“ untersuchen Wissenschaftler nun erstmals gemeinsam die ökologischen, gesundheitlichen sowie kulturellen und sozioökonomischen Auswirkungen, aber auch die Ursachen für die zunehmende Beleuchtung der Nacht. Auf Grundlage dieser Forschungsergebnisse sollen Lösungsansätze für moderne Beleuchtungskonzepte und nachhaltige Techniken entstehen.

    Quelle: Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e. V.

    „Europa bei Nacht“ Quelle: NASA

    „Europa bei Nacht“
    Quelle: NASA

    Der Sternenhimmel über mir –
    und was davon noch übrig ist
    Die Notwendigkeit des Schutzes nächtlicher Lebensräume in Siedlungen vor Lichtimmissionen

    Am 12. Oktober 2017 um 19:30 Uhr
    im Rudolf-Wöhrl-Pavillon, Am Oberborn 1, 63791 Karlstein

    – Eintritt frei –

     

    Lange Zeit wurde die Nacht als schützenswerter Lebensraum im Naturschutz und bei der Stadtplanung vernachlässigt. Künstliches Licht bei Nacht bedeutet Komfort und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. In den zurückliegenden 25 Jahren wurden unsere Nächte immer heller und dies nicht ohne Folgen. Schließlich bestimmt der Wechsel von Hell und Dunkel den Rhythmus allen Lebens und Unterbrechungen haben vielfältige Auswirkungen. Die Forschung konnte hierzu in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse gewinnen – auch in Bezug auf die menschliche Gesundheit. Gerade in größeren Gemeinden wie Karlstein, die zugleich Lebensraum vieler nachtaktiver Tiere sind, besteht Handlungsbedarf. Der Vortrag soll den Menschen das Verständnis für Lichtverschmutzung und die Beeinträchtigungen des Nachthimmels näherbringen. Aufmerksamkeit für ein Recht auf Dunkelheit in der Nacht als schutzbedürftigen und zugleich schönen Raum soll geweckt werden. Auch werden technische Maßnahmen erläutert, die in der Umsetzung die Lebensqualität der Menschen in den Ortschaften steigern.

    In einer ca. 1,5-stündigen Veranstaltung mit anschließender Sternenführung werden daher die Ziele und Handlungsebenen der ‚Modellregion für nachhaltige Beleuchtung‘ Fulda und des Sternenparks im Biosphärenreservat Rhön erläutert.

    Referentin: Sabine Frank, Landkreis Fulda, Sternenpark im Biosphärenreservat Rhön

     

    ISEK

    Mitglieder des Umweltbeirates haben an den Bürgerworkshops und weiteren Veranstaltungen zur Erarbeitung des Integrierten städtebaulichen Enwicklungskonzepts (ISEK) für die Gemeinde Karlstein teilgenommen und insbesondere Vorschläge für einen noch besseren Natur- und Umweltschutz in Karlstein unterbreitet. Zur Endfassung des Entwicklungskonzeptes hat der Umweltbeirat eine ausführliche Stellungnahme abgegeben, die unter diesem Link eingesehen werden kann.

     stellungnahme-umweltbeirat

    Streuobstwiesen-Aktionsplan: Workshop im Januar 2017

    Der Landschaftspflegeverband Aschaffenburg setzt zurzeit in Karlstein den „Streuobstaktionsplan Landkreis Aschaffenburg“ um. Damit soll neben weiteren Zielen das letzte größere Brutgebiet des Steinkauzes in Bayern für diese selten gewordene Vogelart erhalten werden. Im Sommer 2016 wurden die Streuobstbestände in Karlstein erfasst und bezüglich ihres Pflegezustandes bewertet.

    bluehweide

    Die Ergebnisse dieser Erhebung werden beim Workshop präsentiert und Maßnahmen zum Erhalt der Bestände vorgestellt und diskutiert. Zu den weiteren Schritten des Projekts, in das der Umweltbeirat von Beginn an eingebunden wurde, wird demnächst auf dieser Seite informiert.

     

  • Geschäftsordnung des Umweltbeirates

  • 1. Vorsitzender Dr. Stefan Poths, Tel. 06188/990933
    2. Vorsitzender Günter Lang

    Robert Ehrenhart
    Winfried Freppon
    Horst Herzog
    Werner Heßberger
    Karlheinz Huth
    Werner Imhof
    Reinhard Koch
    Karl-Heinz Lindner
    Martin Mähliß
    Burkhard Merget
    Franz Sell
    Helmut Winter

  • Projektkarte 2016

  • Terra preta – Biokohle in der Landwirtschaft

    Bienenweiden

  • Umweltpreis Landkreis Aschaffenburg 2016 (1. Platz)