Einstimmig für den Karlsteiner Haushaltsplan 2018
Vorweihnachtliche Harmonie im Karlsteiner Gemeinderat: Einstimmig brachten die Räte am Mittwochabend den Gemeindehaushalt für 2018 unter Dach und Fach. Damit stehen im Verwaltungsetat rund 19,6 Millionen Euro für die laufenden Geschäfte zur Verfügung, der Vermögenshaushalt stellt annähernd 5,9 Millionen Euro vorwiegend für Investitionen bereit.
Cannabis im Keller: Mann in U-Haft
Zwei Cannabis-Plantagen hat die Polizei am Dienstagvormittag bei der Durchsuchung der Wohnung eines 28-jährigen Karlsteiners gefunden. Von Seiten der Beamten heißt es, man sei konkreten Hinweisen nachgegangen und habe einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Bereits im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses stieg den Polizisten starker Cannabis-Geruch in die Nase.
Ex-Rathauschef Bruder wird Feldgeschworener
Altbürgermeister Winfried Bruder (CSU) bekommt eine neue Aufgabe: Der Karlsteiner Gemeinderat berief den im September nach zwei Amtsperioden in den Ruhestand verabschiedeten Rathauschef am Mittwoch zum Feldgeschworenen für den Ortsteil Großwelzheim. Ebenfalls Feldgeschworener in Großwelzheim wird Reinhart Hock. Der Rat folgte damit einem Vorschlag von Obmann Alois Kern.
Die Wasserzähler selbst ablesen
Die Jahresablesung der Wasser- und Kanalgebühren hat begonnen, heißt es aus dem Karlsteiner Rathaus. Jedem Grundstückseigentümer wird eine Ablesekarte mit den Daten des jeweiligen Wasserzählers sowie den Möglichkeiten zur Übermittlung zugestellt. Die Grundstückseigentümer sind gebeten,bis spätestens 5. Januar den Zähler selbst abzulesen und den Stand im Rathaus (Zimmer 18), unter Tel. 784-15 (Fax 784-50) oder per Email (finanzverwaltung@karlstein.
Nachwuchs musiziert
Am nächsten Samstag, 16. Dezember, beginnt um 15 Uhr in der Lindighalle das »weihnachtliche Musizieren« des Musikvereins Harmonie Dettingen. In der vorweihnachtlich geschmückten Lindighalle präsentieren Kinder und Jugendliche des Vereins ihr Können - als Solisten und in kleineren und größeren Ensembles. Die Nachwuchs- und Jugendorchester betreten die Bühne, Stefan Trageser moderiert. Es gibt Kaffee und Kuchen, der Eintritt ist frei.
Urnen-Grabstätten werden knapp
Auf den Karlsteiner Friedhöfen soll es vorerst keine Gedenkstätten für einzelne Jahrgänge geben. Den entsprechenden Antrag einer Bürgerin lehnte der Sozial-, Kultur und Sportausschuss des Gemeinderats am Mittwochabend einstimmig ab. Der Trend zur Urne sorgt in Karlstein aber auch für Kapazitätsprobleme.
Karlstein und BMZ: Solarstrom-Projekt
Ein Pilotprojekt zur Speicherung von Sonnenstrom will Bürgermeister Peter Kreß (FDP) in Karlstein starten. Als Partner habe er den örtlichen Akku-Hersteller Batterien-Montagezentrum (BMZ) gewonnen und bereits mit Daten zu den bestehenden gemeindeeigenen Fotovoltaik-Anlagen versorgt, berichtete Kreß diese Woche dem Sozial-, Kultur- und Sportausschuss des Gemeinderats.
Ab Januar: Anruf-Sammeltaxi für Karlsteiner
Schon vom Jahreswechsel an soll ein Anruf-Sammeltaxi (AST) nachts und an Wochenenden Nahverkehrslücken zwischen Karlstein und Aschaffenburg schließen. Bei einer Gegenstimme gab der Sozial-, Kultur- und Sportausschuss des Gemeinderats am Mittwochabend grünes Licht für einen zunächst einjährigen Probebetrieb.
Spende: Martinsgabe für Kinder in Indien
376,90 Euro beträgt die Martinsgabe der Kinder der Villa Kunterbunt, die bei der St. Martinsfeier zusammengekommen ist. Der St. Johannesverein hat die Summe auf 400 Euro aufgestockt, so der Kita-Träger weiter. Das Geld wurde als Spende an den in Karlstein tätigen Ordenspriester Pater George übergeben. Laut Mitteilung soll das Geld verschiedenen Projekten für Kinder und Jugendliche zugutekommen, die Pater George in seiner Heimat Indien betreut.
Brahms-Chor: Karten fürs Neujahrskonzert
Unter dem Motto »Es war einmal …« steht das Neujahrskonzert des Johannes-Brahms-Chors Karlstein am Sonntag, 21. Januar, ab 17 Uhr in der Bayernhalle. Der Kartenvorverkauf hat laut Veranstalter begonnen. Das Konzert unter der Leitung von Petra Weiß-Lorenz soll die Besucher in die längst vergangene Zeit der Romantik und des Mittelalters versetzen. Stefan Fuchs