Das sind Anblicke, die Jäger und Förster mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen – Rehe und Hirschkälber, die offensichtlich von freilaufenden Hunden gehetzt sowie gebissen wurden und letztendlich qualvoll verendeten.

Am Freitagmorgen (17.09.2021) wurde von einer aufmerksamen Bürgerin ein am Straßenrad (Seligenstädter Straße, Höhe BMZ) liegendes Reh gemeldet. Durch unseren ortsansässigen Jäger musste festgestellt werden, dass dieses Reh durch wildernde, nicht angeleinte Hunde zu Tode gehetzt und gebissen wurde. Das Reh war so schwer verletzt, dass es erst nach stundenlangen Qualen erlöst werden konnte. Rehe überleben solche Angriffe in den allermeisten Fällen nicht.

Wir bitten unsere Bürger, welche den Vorfall beobachtet haben, um Hinweise.

Die Gemeinde Karlstein appelliert an alle Hundehalter, ihre Vierbeiner zum Schutz der Wildtiere auf Feldwegen anzuleinen.
Sollte sich doch mal ein Vorfall (durch Hund oder Verkehrsunfall) ereignen, bitten wir dringend um eine Meldung im Ordnungsamt um das Tier von einem qualvollen Tod erlösen zu können.