Abfindung in der gesetzlichen Rentenversicherung

Zuständigkeit

Träger der gesetzlichen Rentenversicherung

Bezieher von Witwen(r)rente oder Geschiedenenwitwenrente aus der Rentenversicherung erhalten bei der ersten Wiederverheiratung oder Begründung einer Lebenspartnerschaft anstelle der wegfallenden Hinterbliebenenrente eine Abfindung in Höhe des 24-fachen Monatsbetrages der bisher bezogenen Rente. Endet die neue Ehe bzw. die Lebenspartnerschaft, lebt die weggefallene Rente unter Anrechnung sämtlicher, durch die neue Ehe bzw. Lebenspartnerschaft erworbenen Ansprüche (Ausnahme: auf Versorgungsausgleich beruhender Teil einer Versichertenrente) mit Beginn des auf die Auflösung der Ehe bzw. der Lebenspartnerschaft folgenden Monats wieder auf. Die Abfindung wird dabei in angemessenen Teilbeträgen einbehalten, soweit sie noch für die Zeit nach Wiederaufleben der Rente gewährt ist.

§§ 46, 90, 107 Sozialgesetzbuch VI

Gesetzlicher Rentenversicherungsträger, der die frühere Hinterbliebenenrente gewährt hat

www.deutsche-rentenversicherung.de

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelfe

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Stand

29.12.2017, 09:12 Uhr

Redaktionell verantwortlich

Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)